Infos Länder
Infos Nationalparks
Infos Gorillas & Co
Infos Ethnien

Nationalparks & Tierwelt



Der Lobeke Nationalpark

Zusammen mit den Gebieten Boumba-Bek und Nki bildet der Lobeke Nationalpark eine geschützte Zone des Regenwaldes im Südosten von Kamerun. In Zusammenarbeit mit dem WWF versucht die Kameruner Regierung die Ausbeutung der Regenwaldressourcen und die Wilderei zu stoppen sowie die Kultur und den Lebensraum der Ba'Aka-Pygmäen zu bewahren.






Der Takamanda Nationalpark

Der 2008 gegründete Takamanda Nationalparkgehört zu den jüngsten Schutzgebieten von Kamerun. Von Seiten der Öffentlichkeit und der Landesregierug genießt der Park schon heute ein ungemeines Interesse. Der Takamanda Nationalpark erstreckt sich entlang der Grenze zu Nigeria. Die Mba-Berge bilden eines der Wahrzeichen dieses beliebten Parks und ziehen die Reisenden magisch an.



Der Mount Cameroon Nationalpark

Der Mount Cameroon, unter den Einheimischen bekannt als Mount Fako, Berg der Götter, ist mit 4070 m der höchste Gipfel Westafrikas und neben einem anderen in Cape Verde der aktivste Vulkan. Das letzte Mal spuckte er in den Jahren 1999 und 2000 heiße Lava und versprühte die fruchtbare und dem Pflanzenwachstum förderliche Vulkanasche. Das Gebirge steigt in unmittelbarer Nähe der Küste von 0 auf 4000 Höhenmeter.



Der Waza Nationalpark

Der Waza Nationalpark ist mit einer Fläche von 170.000 ha einer der bekanntesten und tierreichsten Nationalparks Kameruns und gleichzeitig ein paradiesischer Ort für ausgiebige Tierbeobachtungen. Dieses idyllische Fleckchen Erde steht während der Trockenzeit von November bis Mai für Besucher offen. In den besten Besuchsmonaten März bis April wächst das Gras noch flach und ermöglicht eine weite Sicht über die Savanne. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit können Elefanten, Flusspferde, Giraffen, zahlreiche Antilopenarten, darunter auch Wasserböcke und die schöne Riesen-Elen-Antilope, Warzenschweine und mit sehr viel Glück Löwen bestaunt werden.




Völker



Die BaAka Pygmäen

Die Ba'Aka, ein Pygmäenvolk, sind beheimatet in den Wäldern von Kamerun, der Republik Kongo, der Zentralafrikanischen Republik und Gabun. Sie stellen etwa ein Drittel der Bewohner dieses Gebietes dar. Die Ba'Aka-Pygmäen sind hoch spezialisierte Waldmenschen, die nach wie vor in inniger, spiritueller Verbindung mit dem „Kosmos Wald“ leben, der für sie ein unendliches und unteilbares Gut darstellt. Für die Pygmäen ist der Wald Gott, dem sie singend begegnen, damit er nicht einschläft, die Früchte weiter wachsen und die Tiere keinen Hunger leiden.



Die Dowayos

In dem relativ isolierten kleinen Dorf Finyolé in Kamerun, bestehend aus wenigen Sarés, einem Markt und einer wichtigen Missionsstation mit Schule und Krankenstation, leben die Dowayos. Sie sind Anhänger einer Naturreligion mit einem ausgeprägten Ahnen- und Totenkult, der anschaulich in René Gardis Buch “Alantika, Bergland in Kamerun” geschildert wird.



Die Fulbe

Die Fulbe, auch bekannt unter dem Namen Peulh, Fullah oder Fulani, sind ein ursprünglich nomadisches, west- und zentralafrikanisches Hirtenvolk. Noch heute leben ihre Vettern in weiten Teilen Westafrikas als Nomaden. Allerdings ist die Mehrheit von ihnen im Zuge ihrer Islamisierung sesshaft geworden und errichtete ab dem 19. Jahrhundert eine Reihe von Königreichen zwischen dem Senegal und Kamerun.



Die Goudour

Jeden Donnerstag ziehen die Goudour-Frauen zum Markt nach Tourou, direkt an der Grenze zu Nigeria. Ganz vorne auf dem großen Marktplatz werden die Hühner gehandelt, weiter hinten bieten die Marktfrauen verschiedene Speisen und Hirsebier an. In einer Ecke leuchten rote Tonkrüge, die als Behälter für Getreide Verwendung finden und Kalebassen in unterschiedlichen Größen, die Schüsseln, Tassen und sogar Sitzgelegenheiten ersetzen.



Die Mousgoum

An den Ufern des Logone-Chari im Grenzgebiet zwischen Tschad und Nordkamerun lebt mit etwa 40.000 Angehörigen das kleine Volk der Mousgoum, welches vor allem für seine einzigartige Lehmbauweise bekannt ist. Die kegelförmigen, hellgrauen Lehmhütten, die an Bienenstöcke erinnern, findet man heute nur noch vereinzelt in der Umgebung von Maga und Pouss. Die reliefartige Außenwand dient dabei als Aufstiegshilfe beim Bau und bei der Instandhaltung der Hütten.



Die Podoko

Die Mandara-Berge im Norden an der Grenze zu Nigeria gehören zu den schönsten Gebieten Kameruns. Rund 100 m hoch ragen hier bizarre Felsnadeln in den Himmel, die zurückgebliebenen Basaltkerne der erodierten Vulkankegel. Über die steinigen Berghänge verstreut liegen die malerischen Dörfer der Kapsiki, der Mafa, der Podoko und der Mahakam. Die Podoko, eine relativ kleine Ethnie, leben seit etwa 400 Jahren in der Umgebung von Mora.



Die Kapsiki

Eine der weiteren größeren Volksgruppen des Berglandes von Kamerun sind die Kapsiki. Sie bewohnen die Region südlich von Mogode bis hin nach Rhumsiki und Amsa, entlang der nigerianischen Grenze und über die Grenze hinaus. Auf der Flucht vor den islamischen Fulbe haben sie in dieser vulkanischen Mondlandschaft aus bizarren Felsformationen in Höhlen einst Unterschlupf gefunden.



Die Mafa

Die Mafa sind mit etwa 200.000 Menschen die größte und politisch dominante Ethnie der Bevölkerungsgruppen in Nordkamerun. Sie leben auf den mit durchschnittlich 150 Einwohnern je km² äußerst dicht besiedelten Übergangshängen des nordwestlichen Mandara-Gebirges. Das Klima ist semi-arid mit einer sieben- bis achtmonatigen Trockenzeit und einer vier- bis fünfmonatigen Regenzeit.



Die Mandara

Eine Ausnahme unter den Bergbewohnern bilden die Mandara, die schon vor Ankunft der Fulbe islamisiert waren und sich zusammen mit diesen Reisenomaden an den Feldzügen gegen die Kirdi beteiligten. Die Mandara, auch Wandala genannt, sind südlich des Tschadsees sowohl im nördlichen Kamerun von Koza bis hinab in die Ebene nach Mora als auch in Nigeria verbreitet. Sie siedeln in den Ebenen der Savanne zwischen herausragenden Steinhügeln sowie in einem gebirgigen Gebiet, wo die Gotel und Mandara Berge aufeinander treffen. In dieser Gegend leben unter anderem auch Paviane, Schimpansen, Adler und Habichte.



Die Koma

Die rund 3.800 Angehörigen der Koma Ethnie bilden eine zahlenmäßig sehr kleine, jedoch hochinteressante Ethnie in Kamerun. Ihre Koma-Siedlungen sind von Dörfern der Sisala, Bulsa, Mamprussi und vereinzelt von Fulani-Nomaden umgeben. Wissen über die kleine Gruppe der Koma erlangten britische Sprachforscher erst sehr spät in den 1960ern bedingt durch die verkehrsgeografische Isolation der Siedlungsgebiete der Koma.




– Anzeige –

Anzeige: