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Nationalparks in Ruanda



Der Volcanoes Nationalpark

Der Parc National des Volcans im äußersten Nordwesten Ruandas geht auf den 1925 von der belgischen Regierung gegründeten Albert-Nationalpark zurück, der 1960 in den Parc National des Virunga und den Parc National des Volcans in Ruanda zergliedert wurde. Der Nationalpark musste den wachsenden Siedlungsgebieten und landwirtschaftlichen Nutzungsflächen weichen, sodass die Parkgröße heute nur noch 125 km² beträgt. Eine dicke Mauer rund um das Schutzgebiet sollte die lokale Bevölkerung daran hindern, mit ihren Weidetieren illegal in den Park vorzudringen.



Der Akagera Nationalpark

Im Jahr 1934 gründete die belgische Kolonialbehörde den damals rund 2500 km² großen Parc National de l´Akagera, um die wildreiche Natur und vielfältige Landschaft am Akagera-Fluss zu schützen. Der Park umfasst Busch- und Baumsavanne im Süden, Grassavanne im Norden sowie Feucht- und Sumpfgebiete im Südosten. Im Jahr 1998 wurde die Parkfläche um mehr als zwei Drittel verkleinert, um zusätzliches Weideland für die riesigen Rinderherden als Nutztiere der Bevölkerung zu gewinnen.



Der Nyungwe Forest Nationalpark

Der afrikaweit bekannte Nyungwe-Wald (Forêt Naturel de Nyungwe) im Südwesten Ruandas erstreckt sich auf einer Fläche von 970 km² und gilt damit als der größte zusammenhängende Bergwald in Ost- und Zentralafrika. Diese Art von Wald wird als Nebelwald bezeichnet, da die Baumkronen aufgrund der hohen Feuchtigkeit oft in Wolken gehüllt sind.




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