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Reinseinformationen zu Ruanda

Einreisebestimmungen

Deutsche Staatsangehörige benötigen für den Aufenthalt in Ruanda kein Visum. Österreicher und Schweizer erhalten das Visum bei der Einreise. Dazu ist eine vorherige Online-Registrierung nötig. Sie können die Registrierung unter http://www.migration.gov.rw/singleform.php vornehmen oder uns die folgenden Daten übermitteln, sodass wir Sie registrieren und Ihnen die entsprechende Bestätigung zusenden können:

  • vollständige Namen Ihrer Eltern
  • Ihre Nationalität zur Geburt
  • Ihr Beruf

Bitte achten Sie während der Reise stets auf Ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen, eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen. Beim Aufenthalt in Städten sollten Sie Ihren Reisepass besser im Hotelsafe lassen und nur die Kopie mit sich führen.
Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt. Bitte beachten Sie, dass Sie Ihren gelben Impfausweis im Handgepäck mitführen müssen, um ihn bei eventuellen Impfkontrollen parat zu haben.



Sicherheit

Ruanda ist ein sicheres Reiseziel – die politische Lage ist stabil, die Sicherheit gewährleistet, Reisen im Land sind unbedenklich. Eine Ausnahme gilt für das unmittelbare Grenzgebiet zur DR Kongo, das nicht bereist werden sollte. Auch an der Grenze zu Burundi kann es kurzfristig zu vorübergehenden Schließungen von Grenzübergängen kommen.

Die auf Reisen generell anzuratende Vorsicht ist auch in Ruanda angebracht – auch hier gibt es – wie überall auf der Welt – Kriminalität. So rät das österreichische Außenministerium, bei Stadtrundgängen in Kigali sollten Reisende keine größeren Bargeldbeträge bei sich tragen; die Sicherheitslage gilt zwar in der Stadt generell als gut, doch können Überfälle nie gänzlich ausgeschlossen werden.



Gesundheit

Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis B. Auch ein Impfschutz gegen Tollwut und Typhus kann sehr sinnvoll sein, sowie eine Malaria-Chemoprophylaxe.
Im persönlichen Beratungsgespräch mit dem Tropenarzt bzw. dem Impfarzt mit tropen- und reisemedizinischer Erfahrung können Sie sich näher informieren.
Eine gültige Gelbfieberimpfung wird bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet verlangt. HIV / Aids ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen sowie Bluttransfusionen können ein erhebliches lebensgefährliches Risiko bergen. Durch hygienisches Essen und Trinken (nur Abgekochtes, nichts lau Aufgewärmtes) können die meisten z. T. auch gefährlichen Durchfälle und durch einen konsequenten Mückenschutz (Repellentien, Mückennetz, bedeckende Kleidung, Verhalten) können viele andere Tropen- und Infektionserkrankungen ganz vermieden werden. Dazu zählen auch das Denguefieber und die Malaria. Weitere Tropen- und Infektionserkrankungen kommen vor, allerdings in sehr unterschiedlicher Gefährdung der Reisenden. Medikamente zur Prophylaxe gegen Malaria, besonders die vorherrschende Form Plasmodium falciparum sind sinnvoll, sie müssen vor der Reise im Beratungsgespräch mit dem Tropenarzt individuell festgelegt werden, u. a. abhängig von der tatsächlichen Reiseroute im Lande. Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und hygienisch problematisch. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden (Kühlkette). Auch hierzu ist individuelle Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll.



Versicherung

Wir empfehlen unseren Reisegästen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher von Nöten ist, ist zwar äußerst gering, aber sollte dieser Fall eintreten, könnten dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist empfehlenswert. Gern beraten wir Sie zu diesen Fragen.



Geld

Die Währung in Ruanda heißt Ruanda Franc. 1 EUR = 829,45 RWF (Stand März 2011) und kann in Ruanda gegen USD oder EUR getauscht werden.

Zur Mitnahme aus Deutschland sind US-Dollar zu empfehlen, da Ruanda Franc in Deutschland nicht erhältlich sind. Bitte achten Sie genau darauf, dass alle Ihre Dollarnoten im oder nach dem Jahr 2003 gedruckt wurden. Ältere Noten werden in Uganda NICHT akzeptiert! Das Druckjahr ist in kleiner Schrift auf jedem Schein angegeben. Optische Neuwertigkeit ist keine Garantie für die Akzeptanz der Scheine. Sogar druckfrisch aussehende Banknoten können aus früheren Jahren stammen. Reiseschecks bieten Ihnen, im Gegensatz zu Bargeld, bei Verlust die Sicherheit der Erstattung, Sie erhalten aber beim Umtausch vor Ort einen wesentlich schlechteren Kurs. Sowohl Schecks als auch Bargeld können vor Ort nach und nach in die Landeswährung umgetauscht werden. Ihr Tourenleiter wird Ihnen dabei selbstverständlich behilflich sei. Kalkulieren Sie Ihren Geldbedarf für die anfallenden Vorortausgaben (vgl. „nicht in den Leistungen enthalten“) und planen Sie dabei eine gewisse Reserve mit ein.

Überlegen Sie auch, ob für Ihre Zwecke überhaupt Schecks erforderlich sind, denn die Gebühren für den Umtausch der Schecks im Reiseland sind oft sehr hoch und der Umtauschkurs in jedem Fall schlechter. Darüber hinaus kann das Eintauschen von Schecks in Bargeld auch langwierig und umständlich sein. Wenn Sie sich für Reiseschecks entscheiden, vergessen Sie nicht die Umtauschbescheinigung zu den Reiseschecks, da die problemlose Wiederbeschaffung nur bei Vorlage dieser Bescheinigung möglich ist.
Kreditkarten sind in Ruanda nicht gebräuchlich und werden als Zahlungsmittel nicht akzeptiert. Lediglich für den Notfall (Zum Abheben an spärlich vorhandenen Geldautomaten) ist eine Kreditkarte zu empfehlen.



Fotografie

Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren – bei Sprachschwierigkeiten hilft oft schon ein Lächeln oder eine freundliche Geste, das Eis zu brechen. Der Flughafen von Kigali, Brücken, Regierungsgebäude sowie militärische Einrichtungen dürfen nicht fotografiert werden.
Eine ausreichende Anzahl an Kamera-Akkus, Speicherkarten oder Filmen sollten Sie mitbringen. Beim Gorillatracking kommt man relativ nahe an die Tiere heran; die Lichtverhältnisse können im Bergnebelwald durch die dichte Vegetation allerdings problematisch sein. Der Einsatz von Blitzgeräten ist nicht erlaubt.



Bekleidung

Angesichts der warmen Tagestemperaturen empfiehlt sich leichte Kleidung. Lange Ärmel und lange Hosenbeine sind wegen des besseren Schutzes vor Mückenstichen und Sonnenbrand vorzuziehen. Pullover oder Fleecejacke für kühle Abende ergänzen die Ausrüstung. Wenn die Reise in größere Höhen geht, sollte auch warme Kleidung nicht fehlen. Beim Gorillatracking ist robuste, strapazierfähige Outdoor-Bekleidung (lange Hose, Oberteil mit langem Arm) samt stabilen Wanderschuhen von entscheidendem Vorteil. Aufgrund der Höhenlage kann es gerade im Volcanoes-Nationalpark empfindlich kühl oder sogar kalt werden.

Ein Hut oder eine Mütze schützen gleichermaßen vor Sonne, Regen und Kälte, und eine wasserdichte Jacke bietet Schutz vor Regenschauern. Für weitere Einzelheiten legen wir Ihnen unsere erprobte Ausrüstungsliste ans Herz, die Ihren Reiseunterlagen beigefügt ist. Weitere Informationen zum Thema Bekleidung erhalten Sie auch direkt bei uns.



Zeitverschiebung

Ruanda ist der mitteleuropäischen Zeit (MEZ) um eine Stunde voraus – wenn es hierzulande 14 Uhr ist, ist es in Ruanda 15 Uhr. Während der mitteleuropäischen Sommerzeit gibt es gar keinen Zeitunterschied.



Stromversorgung

Die Spannung beträgt 220 Volt. Ein Adapter ist empfehlenswert, denn in die dreipoligen Steckdosen passen europäische Flachstecker, aber nicht die Schuko- oder Konturenstecker. Generell ist das Stromnetz nicht so zuverlässig wie das europäische; es kann zu Stromausfällen kommen.



Telefonieren

Der Gebrauch von Handys ist in allen größeren Städten mit dem GSM900-Netz (D1 und D2) möglich. Auch O2 hat einen Roamingvertrag mit einem ruandischen Anbieter. Erkundigen Sie sich bitte auf jeden Fall vor der Abreise bei Ihrem Mobilfunkanbieter über Möglichkeiten, Modalitäten und Kosten – Handyanrufe und SMS aus dem Ausland nach Deutschland sind in der Regel teuer. Vor Ort gibt es lokale SIM-Karten. Die internationale Vorwahl für Ruanda ist +250. Internet-Cafés sind vorhanden und verfügen zumindest teilweise über WLAN/WiFi.



Informationsmaterial zu Ruanda

Bitte beachten Sie die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes




Sangha Lodge News

Sonntagmorgen – die Lodge-Gäste waren zum Gorilla-Tracking aufgebrochen. Mark Jefferies, eine befreundeter Südafrikaner und Pilot sagte plötzlich: Lass uns doch mal Dein Camp aus der Luft betrachten. … mehr (Rod Cassidy, Manager Sangha Lodge, ZAR, Oktober 2010)