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Kibiri Nationalpark

Der Kibiri Nationalpark ist im Nordwesten Burundis gelegen und erstreckt sich von der Stadt Muramvya im Süden bis zur Grenze zu Ruanda im Norden, wo er mit dem Nyungwe Nationalpark zusammentrifft. Seine Fläche beträgt etwa 400 km². Das Gebiet war bis 1933 Jagdrevier der Könige von Burundi und wurde im Jahr 1980 offiziell zum Nationalpark erklärt.
Leider wird der Urwald trotz des offiziellen Status von illegalen Rodungen, aber auch von Buschfeuern bedroht und somit der Baumbestand immer weiter verkleinert, sodass der ursprünglich vollständig bewaldete Park nur noch zu 16 % durch immergrünen Regenwald bestimmt ist. Vor allem die feuchteren, westlichen Hänge sind jedoch noch gut bewaldet. Der Park grenzt an zwei große Teeplantagen in Teza im Süden und Rwegura im Nordosten, welche wunderschöne landschaftliche Attraktionen darstellen.

Das Gebiet hat eine vielfältige Flora und Fauna. Er bietet unter anderem Lebensraum für 10 Affenarten, darunter viele Schimpansen, rote und schwarz-weiße Stummelaffen oder Johnston-Mangaben. Außerdem beheimatet der Park über 250 Vogelarten. Dazu gehört unter anderem der blaugefiederte Riesenturako.

Mit 644 verschiedene Pflanzen- und Blumenarten besitzt der Park auch eine abwechslungsreiche und artenreiche Vegetation. Neben den faszinierenden Regenwäldern gibt es auch Moor und Bambusdickicht. Die lokale Bevölkerung respektiert den Wald und spricht ihm magische Kräfte zu.

Verwaltet wird der Park vom Institut National pour l’Environnement et la Conservation de la Nature (INECN). Den Park durchläuft ein 180 km langes Geflecht von Wegen und Pfaden, die hauptsächlich von Parkwächtern und den motorisierten Safari-Touristen genutzt werden.
Der Kiribi Nationalpark ist hervorragend für Abenteuertouristen geeignet und lädt Besucher zum Verweilen ein. Dabei bietet er atemberaubende Aussichten auf die Hochebene im Zentrum des Landes und Kontakt mit ursprünglicher Natur.



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