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Das Lomako-Yokokala Reservat

Das Lomako-Yokokala Reservat wurde im Jahr 2006 gegründet, um die Tierwelt und insbesondere die weltgrößte Population der Bonobos zu schützen und zu erforschen. Es befindet sich im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo in der Provinz Equateur. In dem 3625 km² großen Park werden die lokalen Kommunen in die Verwaltung und den Naturschutz mit einbezogen und die Region wird durch die mit dem Tourismus generierten Einnahmen und Erfolge in der Primatenforschung gestärkt.



Die Parkverwaltung wünscht sich, dass zunehmend mehr Individualreisende und Abenteuertouristen das Lomako-Yokokala Reservat besuchen kommen und die Parkverwaltung mit ihren Geldern in Form von Eintritten und Gebühren unterstützen. Gemeinsam mit einem Ranger können sich die Parkbesucher auf die Spuren der Bonobos begeben. Die hiesige Population der Bonobos ist weltweit die erste und bisher einzige, die über den Zeitraum mehrerer Jahre durch Wissenschaftler und Ranger an Menschen gewöhnt wurde.



Mitten im Herzen des Regenwaldes fernab der Zivilisation befindet sich eine Forschungsstation. Diese ist mit Solarenergie, einer stabilen Internetverbindung und umfassendem Forschungsmaterial und –equipment ausgestattet. Hier werden Verhaltensweisen der Bonobos dokumentiert und ausgewertet sowie verschiedene Messungen in einem der letzten zugänglichen und gleichzeitig nahezu unberührten Regenwälder Zentralafrikas angestellt. Neben den Bonobos beherbergt der Park insgesamt 10 verschiedene Primatenarten, unter ihnen Mangaben und Guerezas sowie einige Antilopenarten wie Buschducker und die scheuen Sitatunga.