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Der Lopé Nationalpark

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Der im Jahr 1995 gegründete Nationalpark La Lopé liegt 350 km östlich etwa sieben Autostunden bzw. vier Zugstunden von der Hauptstadt Libreville entfernt. In einem Mosaik aus Regenwald und Savanne beherbergt der Lopé Nationalpark um die 400 Vogelarten und eine riesige Population großer Säugetiere. Das Schutzgebiet ist eines der besten Orte auf der Welt, um die Geheimnisse des Regenwaldes zu ergründen und sich auf eine Exkursion in die Tiefen des Waldes auf die Spuren der Gorillas, Mandrills, Schimpansen und Co zu begeben.



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Der Park ist Ausgangspunkt Nummer eins für Vogelliebhaber. Zu den markanten Arten gehören zahlreiche Unterarten der Hornbills, in der Umgangssprache tragen sie aufgrund ihres Schnabels den Namen Bananenvogel. Ihr Vorkommen ist ein Indikator dafür, dass der Wald in sehr gutem Zustand ist. Es existiert bereits ein Vogelbestimmungsbuch, was eigens für diese Region verfasst wurde. Ein schwarzer Fels inmitten der malerischen Landschaft weist Steingravuren auf, deren Alter auf ca. 400.000 Jahre geschätzt wird. Hier wurden die ältesten Spuren menschlichen Lebens im zentralafrikanischen Regenwald hinterlassen.



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Über 1000 Mandrills klettern durch den Wald des La Lopé und bilden damit die größte Population der Welt. Mit etwas Glück können Sie die scheuen Tiere mit ihrer markanten, farbenprächtigen Nase sehen. Vielleicht machen Sie auch eine Begegnung mit einem Rotbüffel, der Sie verwundet mustert. Darüber hinaus gibt es Waldelefanten, Sitatungas und Pinselohrschweine.



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Der Nationalpark La Lopé ist der für den Fremdenverkehr am besten erschlossene Park. Er verfügt über eine sehr gute touristische Infrastruktur einschließlich etwa 100 km Touristenpfade und komfortabler Übernachtungsmöglichkeiten.
Im Vergleich zu den meisten Regenwäldern in Äquatorialnähe verzeichnet der Lopé Nationalpark ein verhältnismäßig trockenes Klima, da er im Regenschatten der Chaillu Bergkette liegt.



Mit Ihrem Besuch unterstützen Sie das Reservat bei dem Kampf gegen die Wilderei und Abholzung der Regenwaldressourcen. Bereits seit 1982 wird La Lopé im Rahmen des ECOFAC-Programmes der Europäischen Union finanziell gefördert, und auch die amerikanische Wildlife Conservation Society (WCA) ist hier aktiv.