Infos Länder
Infos Nationalparks
Infos Gorillas & Co
Infos Ethnien

Nyika Nationalpark

Der Nyika Nationalpark verbindet länderübergreifend das nordöstlichen Sambia mit dem nördliche Malawi. Er ist der größte Nationalpark Malawis, wobei der bedeutend größere Teil des Parks liegt in Malawi. Er erstreckt sich über eine Größe von mehr als 3.200 km² über das gesamte Nyika-Plateau, das sich zwischen 1.800 und 2.600 m über den Meeresspiegel erhebt. Der höchste Punkt ist der nördlich gelegene Nganda Hill mit seinen 2.607 m.

Klimatisch unterscheidet sich das Hochland von seiner flacheren Umgebung insoweit, dass es hier allgemein kühler ist, was eine angenehme Erfrischung darstellen kann. Im Winter liegen die Temperaturen knapp unter Null und steigen auch im Sommer auf nur etwa 21°C an.

Im Nationalpark findet man vorwiegend Miombowälder an den Hängen des Plateaus, hügelige Graslandschaften mit zahlreichen krautigen Pflanzen und Savannen. Besonders beindruckend ist die große Anzahl an Blütenpflanzen, die in diesem Park entdeckt wurden. Dabei wachsen 200 Arten der wunderschönen Orchideen im Nyika Nationalpark. Im Januar und Februar kann man die faszinierende Blüte dieser heimischen Orchideen bestaunen. Es wurden bisher insgesamt 1.225 verschiedene Blumenarten in diesem Gebiet gezählt.

Der Park beheimatet 95 verschiedene Säugetiere, wie Löwen, Leoparden, Hyänen, Schakale, Zebras, Warzenschweine, Buschböcke, Kudus oder die seltenen Pferdeantilopen. Auch ein paar Elefanten sind neben Primaten wie Weißkehlmeerkatzen oder Grünmeerkatzen zu finden. Bedauerlicherweise sind die Zahlen der Wildtiere im Park unter anderem wegen Wilderei allerdings rückläufig.

Vogelbeobachter kommen bei über 426 unterschiedlichen Vogelarten auf ihre Kosten. Man findet unter anderem den Rotflügelfrankolin, den Klunkerkranich oder den Stanley Bustard. Von Oktober bis Dezember kann man Vögel am besten beobachten.
Auch leben 47 verschiedene Reptilien und über 220 Schmetterlingsarten sowie unzählige Insekten im Park.

Der Tourismus im Nyika Nationalpark ist nicht sehr ausgeprägt. Es gibt wenige Übernachtungsmöglichkeiten und auch die Anreise nimmt längere Zeit in Anspruch.



Anzeige: