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Rurubu Nationalpark

Der Rurubu Nationalpark ist im Nordosten Burundis gelegen. Er ist mit 508 km² der größte der drei wichtigen Naturschutzreservate dieses kleinen ostafrikanischen Landes. Im Jahr 1980 wurde er gegründet, nachdem tausende Einwohner umgesiedelt wurden.

Der schmale Park erstreckt sich von der Grenze Tansanias südwestlich landeinwärts und wird vom Fluss Rurubu, der dem Nationalpark seinen Namen gab, in einem Tal über eine Länge von etwa 65 km durchquert. Zu beiden Seiten wird der Rurubu Nationalpark von hoch aufsteigenden Gebirgsketten begrenzt.

Die abwechslungsreiche Vegetation reicht von Sumpfgebieten über Galeriewälder bis hin zu Savanne, die vor allem durch Grasland geprägt ist, und weiter landeinwärts zu finden ist. Auenwälder säumen den Flusslauf und sind durchsetzt mit Dattelpalmen und Papyrusstauden. Schwemmland und Auen umgeben die nur in der Regenzeit von Oktober bis Mai wasserführenden Rurubu-Zuflüsse in den kleineren Tälern.

Im Park können Touristen auf Safaris eine große Anzahl von Wildtieren beobachten. Dazu zählen Nilpferde, Krokodile, Elefanten, Löwen, Leoparden, Büffel, Antilopen und verschiedene Affenarten. Auch eine beeindruckende Vogelwelt bietet der Park mit Reb- und Perlhühnern, Enten, Gänsen, Wachteln und Schnepfen.

Erkundet werden kann der Park über ein Netzwerk begehbarer Pfade, die insgesamt eine Länge von etwa 100 km haben. Außerdem gibt es mehrere Beobachtungs- und Aussichtspunkte. Touristen können in einem neu errichteten Camp übernachten.