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Der Waza Nationalpark

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Der Waza Nationalpark ist mit einer Fläche von 170.000 ha einer der bekanntesten und tierreichsten Nationalparks Kameruns und gleichzeitig ein paradiesischer Ort für ausgiebige Tierbeobachtungen. Dieses idyllische Fleckchen Erde steht während der Trockenzeit von November bis Mai für Besucher offen. In den besten Besuchsmonaten März bis April wächst das Gras noch flach und ermöglicht eine weite Sicht über die Savanne. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit können Elefanten, Flusspferde, Giraffen, zahlreiche Antilopenarten, darunter auch Wasserböcke und die schöne Riesen-Elen-Antilope, Warzenschweine und mit sehr viel Glück Löwen bestaunt werden.



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Nirgends in Westafrika lebt eine größere Anzahl von Tieren in einem Wildreservat. Der Waza beheimatet auch eine große, farbenprächtige Vogelwelt bevölkert von Straußen, Kranichen, Störchen, Pelikanen, Marabus, Ibissen über Raubvögel wie Adler und Geier bis hin zum schimmernden Eisvogel. Eigentlich dreht sich im Waza alles um die Elefanten. Nicht selten versammeln sich 50 bis 60 graue Dickhäuter in der größten Mittagshitze an einem Wasserloch. Dann ist Badezeit. Das Plantschen, Spritzen, Wühlen, Prusten, Schnaufen und Trompeten, mittendrin der noch unbeholfen auf den Beinen balancierende Nachwuchs, ist ein unbeschreibliches Schauspiel. Für den Park und sein empfindliches Ökosystem stellt diese riesige Elefantenpopulation leider eine Gefahr dar.



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Die Zeit von Ende März bis April eignet sich am Besten für Tierbeobachtungen, da in dieser trockenen Zeit ein reges Treiben an den Wasserlöchern herrscht. Zwischen Mai und Oktober sind einige Bereiche des Parks nicht erreichbar. Ein Guide pro Fahrzeug ist verpflichtend. Erkundungen zu Fuß sind nicht gestattet. Der Pisteur (Guide) kennt sich bestens aus und führt Sie zu den besten Beobachtungsplätzen, beliebtesten Wasserlöchern und kennt die Stellen, an denen Sie für ein gelungenes Foto ohne Gefahr das Fahrzeug verlassen können.




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Für die spektakulärsten Fotomotive ist früh Aufstehen angesagt, denn gleich nach Sonnenaufgang ist die beste Tageszeit für Tierbeobachtungen und die Landschaft taucht in ein intensives Licht. Die Chance auf Wildbegegnungen variiert stark je nach Jahreszeit und Trockenperiode. So liegen die Karten ganz gut, dass Sie z.B. auf dem Höhepunkt der Trockenzeit auf eine tränkende Elefantenherde treffen. Der Park wird bestimmt von zwei Ökosystemen. Das Bild im westlichen Teil des Parks wird gezeichnet von Waldgebieten, vereinzelten Gruppen aus Schirmakazien und dichtem Buschland. Im Osten hingegen erstreckt sich eine große Feuchtlandschaft mit Sumpfebenen.




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