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Zakouma Nationalpark

Der Zakouma Nationalpark im Tschad erstreckt sich im Süden des Landes zwischen den Städten Sarh und Am Timan in der Region Salamat. Bereits 1958 wurde auf dem Gebiet ein Wildreservat gegründet und 1968 zum Nationalpark erklärt. Damit ist er der älteste Nationalpark im Tschad. Eine über 20.000 km² große Pufferzone, das Bahr Salamat Faunal Reserve, umgibt den Park.

Auf einer Fläche von etwa 3.000 km² können Besucher eine Vielzahl an großen Wildtieren wie Elefanten, Löwen, Giraffen, Nashörner oder Leoparden bestaunen. Darüber hinaus ist der Park auch Lebensraum für viele verschiedene Antilopen- und Affenarten. Und auch die Vogelwelt im Zakouma Nationalpark ist mit 226 gezählten Vogelarten beeindruckend farbenprächtig und vielfältig.



Dem Bürgerkrieg in jüngster Geschichte fielen vor allem die Elefantenpopulationen auf tragische Weise zum Opfer. Die Tiere wurden lange Zeit von Wilderern wegen ihres Elfenbeins gejagt und ihr Bestand dadurch dramatisch dezimiert. So soll es 1970 etwa 30.000 Elefanten im Zakouma Nationalpark gegeben haben, von denen durch magelnden Schutz sowie wirtschaftliche und politische Instabilität bis heute nur noch etwa 500 überlebt haben. Durch verschiedene Projekte und Programme, die zum Teil auch von der UN und der EU finanziert werden, sollen die Tiere jedoch endlich auf lange Sicht vor Wilderern geschützt werden. Der Park war auch als UNESCO Welterbe nominiert

Während der Trockenzeit – vor allem im März und April – ist die beste Zeit, um die Tiere an den von der Regenzeit übrig gebliebenen Wasserlöchern in großen Gruppen bei der Tränke zu beobachten. Von Juni bis Oktober, wenn es oft regnet, ist ein Besuch nicht möglich.



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