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Der Waldbüffel (Syncerus caffer nanus )

Der Waldbüffel ist eine Unterart des Afrikanischen Büffel (Synceruns caffer) und zählt zur Familie der Hornträger (Bovidae). Waldbüffel sind heute insbesondere durch die Kultivierung und Rodung der Wälder gefährdet. Zudem stehen sie in Nahrungskonkurrenz zum Nutzvieh der Landwirte. Aber auch Krankheiten, der hohe Jagddruck und vorkommende Dürren gefährden die Populationen der Waldbüffel, sodass es heute nur noch rund 60.000 Waldbüffel geben soll.



Beschreibung

Der Waldbüffel erreicht eine Körperlänge von bis zu 220 cm, eine Schulterhöhe von gut 100 bis 120 cm sowie ein Gewicht von 270 bis 320 kg. Die Hörner, die von beiden Geschlechtern getragen werden, weisen je nach Geschlecht eine Länge von 30 bis 75 cm auf. Bei männlichen Tieren sind die Hörner durch ein Knochenschild verbunden. Das sehr kurzhaarige Fell ist schwarz bis braun und dunkelt mit zunehmendem Alter ab.



Verbreitung

Der Waldbüffel ist insbesondere in Zentralafrika weit verbreitet. Er lebt in lichten Wäldern, an dessen Rändern und den angrenzenden Baum- und Buschsavannen, aber auch in Sumpfgebieten und Mooren fühlt er sich durchaus zuhause. Waldbüffel sind in Höhenlagen von gut 4.500 m über dem Meeresspiegel anzutreffen.



Verhalten

Die Waldbüffel sind sehr soziale Tiere. Sie leben in kleinen Gruppen von bis zu 20 Tieren, bestehend aus mehreren Weibchen und deren Nachwuchs und bewohnen ein festes Streifrevier. Männliche Bullen schließen sich zu kleinen Junggesellengruppen zusammen oder leben einzelgängerisch. Tagsüber sind die Waldelefanten auf Wanderschaft oder ruhen sich an schattigen Plätzen aus. Oft suhlen sie sich im Schlamm zur Reinigung des Fells von lästigen Parasiten. Waldbüffel haben nur wenige Feinde wie die großen Nilkrokodile, Löwen und Leoparden. Waldbüffel wehren sich als Gruppe und sind so fast unantastbar.



Ernährung

Waldbüffel ernähren sich von Gräsern, Kräutern und Laub. Pro Tag weiden sie etwa 8 bis 10 Stunden lang ca. 6 bis 10 kg Pflanzenmaterial und benötigen täglich bis zu 30 Liter Wasser.



Fortpflanzung

Die Weibchen erreichen die Geschlechtsreife mit rund fünf Jahren, männliche Tiere hingegen bereits mit drei bis vier Jahren. Wenn die Paarungszeit mit dem Ende der Regenzeit beginnt, stoßen die geschlechtsreifen zu den Herden und zwischen den Bullen kommt es zu erbitterten Gefechten. Nach einer Tragezeit von rund 320 bis 345 Tagen bringt das Weibchen ein Jungtier stehend zur Welt, das etwa 26 bis 32 kg wiegt und anfangs über ein dichtes braunes Fell verfügt. Es wird für etwa sechs bis acht Monate gesäugt. Männliche Jungtiere verlassen mit zwei bis drei Jahren die Gruppe und schließen sich einer Junggesellenherde an, Weibchen bleiben ein Leben lang in der mütterlichen Gruppe.



(Quelle: Vgl. http://tierdoku.de, Sept. 2010)

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