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Dzanga-Sangha Nationalpark

Tief im Regenwald des nördlichen Kongobeckens befindet sich ein weltweit einzigartiges Rückzugsgebiet für Tausende von Tierarten von der agilen Treiberameise über exotische Schmetterlinge und einer reichhaltigen Vogelwelt bis zu den großen wie Leoparden, Flusspferden, Waldelefanten und Westlichen Flachlandgorillas – die uneingeschränkten Highlights des Naturparks.

Das Dzanga-Sangha Tropenwald-Reservat liegt auf dem Gebiet der Zentralafrikanischen Republik, grenzt aber direkt an den Lobéké Nationalpark in Kamerun und ist damit über den Grenzfluss Sangha gut von seinem Nachbarland aus erreichbar. Hier erfahren Interessierte, wie man einen Aufenthalt an einem der spannendsten und zugleich unberührtesten Orte Zentralafrikas gestalten kann.

Ein erhabener Ort in der Mitte Afrikas … die magischen Waldlichtungen, Bais genannt …

Highlights im Dzanga-Sangha Nationalpark

#author#Lars Eichapfel#/author#Flachlandgorilla im Dzanga-Sangha Nationalpark
Tierbesichtigungen: Bongo-Affen, Büffel, Red River Hogs, Giant Forest Hogs, habituierte Flachlandgorillas und Mangabey-Affen

Ba’Aka-Kultur: Begleitung beim Hüttenaufbau, beim Medizinpflanzen-Sammeln und der Netzjagd. Dies ist keine Touristenattraktion, sondern eine authentische Erfahrung der Lebensweise der Waldbewohner.

Vogelbeobachtung: Buntkopf-Felshüpfer und Marmorfischeulen

Kayaktouren auf dem Jobé Fluss sowie Kayaktouren im Schwemmland während der Regenzeit, denn die überschwemmten Gebiete bieten dann ein ganz besonders üppiges Naturwachstum.
Unter fachkundiger Führung durch Ba’Aka-Pygmäen und WWF-Mitarbeiter können die Westlichen Flachlandgorillas aufgespürt und vorsichtig beobachtet werden. Im Gorilla-Habituierungsprojekt arbeitet der WWF gemeinsam mit den Pygmäen daran, die sanften Riesen an die Nähe der Menschen zu gewöhnen und somit Touristen im Rahmen eines Gorilla-Trackings diese einmalige Begegnung zu ermöglichen.

#author#Lars Eichapfel#/author#a’Aka-Pygmäen, Waldbewohner mit ursprünglicher Lebensweise

Zwischen dem geschützten Regenwaldgebiet von Dzanga und Ndoki liegt eine 500 km² große, kommunale Jagdzone, auf welche Forstwirtschaftler und Trophäenjäger begehrlich schauen. In dieser Zone darf nur die einheimische Bevölkerung zur Eigenversorgung jagen. Kommerzielle Holznutzung ist vollkommen untersagt. Im Reservat herrscht dagegen eingeschränkte Nutzung durch Jagdsafaris, Holzindustrie und Landwirtschaft.

Landschaft und Ethnien im Dzanga-Sangha Nationalpark

Das Landschaftsbild ist geprägt von dichtem Regenwald mit natürlich entstandenen Lichtungen durchzogen von mineralstoffhaltigen Wasserarmen.

Inzwischen erfreut sich das Schutzgebiet internationaler Bekanntheit für seine wunderschönen tropischen Regenwälder, die eine atemberaubende Vielfalt an Naturschätzen und die interessanten Kulturen der der Sangha-Fischer und der Ba’Aka-Pygmäen beherbergen. Die Naturschutzorganisation WWF garantiert Schutz für Bewohner und Tiere zugleich und macht das Reisen dorthin grundsätzlich möglich, indem sie den Sektor Ökotourismus fördert.

Tiere im Dzanga-Sangha Nationalpark

#author#Thomas Kimmel#/author#Dzanga-Bai-Aussichtsplatform mit exzellentem Blick auf Elefanten, Sichtung garantiert!

Dank der Ba’Aka-Ethnie konnten die touristisch genutzten Aussichtsplattformen gezielt an Orten errichtet werden, an denen sich die sonst sehr menschenscheuen Waldelefanten am häufigsten versammeln.  Einer dieser Orte ist die große Dzanga-Bai Lichtung, an der die Tiere das mineralstoffhaltige Wasser einer Quelle schlürfen. Dazu bohren die Elefanten Löcher in den lehmigen Boden, lassen diese mit Wasser füllen und saugen später mit dem Rüssel das nahrhafte Wasser auf.

Auch Riesenwaldschweine, Waldbüffel, Hirschferkel, Graupapageien und die seltenen Bongo-Antilopen genießen die Saline. Manchmal findet sich sogar eine Familie von Westlichen Flachlandgorillas an dieser Stelle ein, doch meistens durchstreifen sie den dichten Wald auf der Suche nach Futter. Auf Wandersafari trifft man auch Buntkopf-Felshüpfer, die Primaten Potto (Primatenart aus der Familie der Loris) und Thomas-Galago, das Weißbauchschuppentier, Mangabey-Affen und Wasserbüffel.

Unterkünfte im Dzangha-Sangha-Reservat

#author#Thorsten Doß#/author#Romantisch am Fluss gelegen: Die Doli Lodge

Als Unterkunft empfehlen wir die Sangha Lodge sowie die Doli Lodge in Bayanga. Beide Unterkünfte liegen etwa 8 km voneinander entfernt, direkt am Sangha Fluss mitten im Regenwald und 30 km östlich der kamerunischen Grenze. Die ehemalige Jagdlodge eines Südafrikaners wurde zu der urigen Sangha Lodge umgebaut und ist ein exzellenter Spot für Tierbesichtigungen.

Absolute Pionierreisen ins Kongobecken … unkompliziert hinein, unkompliziert hinaus mit einer Fly-In-Safari!

Anreise zum Dzangha-Sangha-Reservat

Das Schutzgebiet hat kaum befahrbare Straßen, daher erreicht man es entweder via Kamerun über die Grenzstadt Libongo (Auto) ⇒ weiter über den Shanga-Fluss (Pirogenfahrt) ⇒ Bayanga mitten hinein in den Regenwald zu den Lodges.

Alternativ werden komfortable Fly-In-Safaris über die Hauptstadt Bangui mit einer Chartermaschine direkt in den Dzanga-Sangha Nationalpark hinein angeboten, die die Sangha Lodge organisiert.

Komplette Tourenorganisation mit einem deutschsprachigen Reiseveranstalter …

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Zentralafrikanische Republik

Dzanga-Sangha-Reservat
8 Tage Fly-in-Safari

  • Bequeme Anreise mit dem Charterflugzeug
  • Exkursion zu den habituierten Westlichen Flachlandgorillas
  • Waldelefanten auf der Dzanga-Bai

Zwei benachbarte Nationalparks mit unberührter Wildnis und hoher Artenvielfalt … mit der Piroge über den Sangha Fluss direkt zur Lodge!