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Bonobos DR Kongo

Lomako-Yokokala Naturreservat

Knapp über dem Äquator, mitten im Regenwald und in den Ausläufern des Kongobeckens gelegen – das Lomako-Yokokala Naturreservat (Lomako-Yokokala Faunal Reserve) im Nordosten der DR Kongo ist ein fantastischer Ort, um im tiefen, undurchdringlichen Regenwald Bonobo-Affen zu treffen. Auf Waldlichtungen stehen romantische Lehm-Bambushütten unter Riesenpalmen, direkt davor legt man mit einer Piroge zu Bootstour durch den Urwald ab, auf der man kleine Dörfer und Einheimische bei ihrem Alltag erleben kann.

Das Lomako-Yokokala Reservat wurde im Jahr 2006 gegründet, um die zentralafrikanische Tierwelt und insbesondere die weltgrößte Population der Bonobos zu schützen und zu erforschen. Gemeinsam mit einem Ranger können sich die Parkbesucher auf die Spuren der Bonobos begeben. Die hiesige Population der Bonobos ist weltweit die erste und bisher einzige, die über den Zeitraum mehrerer Jahre durch Wissenschaftler und Ranger an Menschen gewöhnt wurde. Sie sind unschwer zu finden.

Eine Tour zu den Bonobos im Lomako-Yokokala Naturreservat startet zwischen drei und vier Uhr morgens, wenn sich die Tiere noch in den Nestern für den Tag fertigmachen. Zwischen ein und drei Stunden dauert die Wanderung zu den Schlafplätzen, die von Rangern geführt wird. Anschließend wartet man bis Sonnenaufgang und folgt ihnen bei ihren täglichen Wegeerledigungen.

Unterkünfte im Lomako-Yokokala Naturreservat

Mitten im Herzen des Regenwaldes fernab der Zivilisation befindet sich eine Forschungsstation (Lomako Conservation Science Camp ), die sich auch als Übernachtungsmöglichkeit anbietet. Diese ist mit Solarenergie, einer stabilen Internetverbindung, einfachen sanitären Einrichtungen und umfassendem Forschungsmaterial und -equipment ausgestattet. Hier werden Verhaltensweisen der Bonobos dokumentiert und ausgewertet sowie verschiedene Messungen in einem der letzten zugänglichen und gleichzeitig nahezu unberührten Regenwälder Zentralafrikas angestellt.

Neben den Bonobos beherbergt der Park insgesamt 10 verschiedene Primatenarten, unter ihnen Mangaben und Guerezas sowie einige Antilopenarten wie Buschducker und die scheuen Sitatunga. Außerdem Wespenbussarde, Rotnasen-Grüntaube, Babali-Hornvogel, Gelbbüschel-Zwergbärtling, Gabunspecht, Rotbauchweber und der Fleckenmusang.

Anreise zum Lomako-Yokokala Naturreservat

Es ist aktuell schwierig, einen Tourenanbieter zu finden, der Reservatsbesuche ins Lomako-Yokokala anbietet. Von der Hauptstadt Kinshasa aus erreicht man per Inlandsflug die Kleinstadt Mbandaka und von dort führt eine zwei- bis dreitägige Pirogenfahrt auf dem Kongo, Lulonga, Maringa und Lomako-Fluss inklusive einer längeren, etwa fünfstündige Wanderung durch den dichten Dschungel bis zum Lomako-Hauptquartier.

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