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Kultur und Gesellschaft in Kamerun

Politik und Gesellschaft in Kamerun

Kamerun ist eine Republik mit einem Präsidialregime nach französischem Muster. Präsident der Republik ist seit November 1982 Paul Biya, einer der am längsten amtierenden Herrscher Afrikas. Es ist politisch stabiler als seine Nachbarländer, auch wenn Aufstände und Separatismus, Korruption und Misswirtschaft zur Tagesordnung gehören. Es gibt Unabhängigkeitsbestrebungen seitens der anglophonen Minderheit, die einen anglophonen Staat „Ambazonien“ oder einen Anschluss des westlichen Landes an Nigeria fordern.

Die Bevölkerung, geschätzt auf ca. 18,6 Millionen, weist ein jährliches Bevölkerungswachstum von 2,2% auf und gliedert sich in mehr als 230 lokale Sprachen und Dialekte, geprägt durch unterschiedliche Religionen, Kulturen und Traditionen.

Religionen in Kamerun

70 % der Einwohner bestehen aus zu fast gleichen Teilen Protestanten und Katholiken, 20% sind Muslime und ca. 5 % gehören lokalen, traditionellen Religionen aus Zentral- und Westafrika an. Grob gesagt kann das Land in einen islamischen Norden und einen christlichen Süden eingeteilt werden, wobei Konflikte im Land weniger durch den Kampf der Religionen als vielmehr durch den englischsprachigen vs. französischsprachigen Teil hervorgerufen werden. Afrikanische Religionen mit dem Glauben an Naturelemente, übernatürliche Kräfte und Ahnenkult sind im ganzen Land präsent.

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