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  • Am Ntem River im Süden des Campo Ma'an Nationalparks

    MATTHIAS GRABEN
  • Headquarter des Ma'an Campo Nationalparks

    MATTHIAS GRABEN
  • Rote Erde vor grünen Riesenfarnen im Campo

    MATTHIAS GRABEN

Campo Ma’an Nationalpark

Der Campo Ma’an Nationalpark ist ein Schutzgebiet nahe der südwestlichen Küste Kameruns. Er ist vor allem Reiseziel für Pioniere: So aufregend und unberührt die Natur dort ist, so wenig touristisch entwickelt sind die Infrastrukturen vor Ort. Ein Highlight sind definitiv die habituierten Flachlandgorilla-Gruppen, die allerdings nur über ein kurzes Zeitfenster von etwa einer 3/4 Stunde zweimal pro Tag besucht werden können.

#author#MATTHIAS GRABEN#/author#Grundstück mit ehemaligem WWF-Camp in Campo, nahe der Grenze zu Äquatorial-Guinea

Wer einen Ausflug in den Park genießen möchte, schließt sich einer Gruppenreise über einen deutschen Reiseveranstalter an, der sich um die Permits, Unterkünfte, Verpflegung, die Bezahlung (Kartenzahlung nicht möglich) und den Transfer kümmert. Für Individualtourismus ist der Campo Ma’an Nationalpark nicht geeignet.

Highlights im Campo Ma’an Nationalpark

Der Campo ist touristisch wenig erschlossen und noch weitestgehend unberührt. Wer Abenteuer und Neuland sucht, kann den Park mit diesen Aktivitäten entdecken:

Eine Bootsfahrt auf dem Ntem River machen

Ein Gorilla-Tracking auf den Spuren der habituierten Westlichen Flachlandgorillas

Ein Pygmäen-Dorf besuchen

Den ersten Siedlungsort und Friedhof deutscher Farmer besuchen

Tiere und Natur im Campo Ma’an Nationalpark

Der Nationalpark ist vor allem durch seine hohe Artenvielfalt und Biodiversität berühmt – bei Tieren und Pflanzen. Hier leben etwa 80 Säugetiere wie Waldelefanten, Flachlandgorillas, Schimpansen, Flusspferde, Waldbüffel, Riesenschuppentiere, Schwarze Stummelaffen, Graupapageien, Mandrills und Leoparden, dessen Sichtung nicht garantiert werden kann, aber ein Gorilla-Tracking ist dennoch der Höhepunkt des Campo-Besuchs.

#author#Thorsten Doß#/author#Gorilla bei Mahlzeit im Campo

Aber auch außerhalb der Tierwelt ist der Campo Ma’an Nationalpark sehenswert, allein durch seine vom Massentourismus unberührte Landschaft: Hier wächst auf großer Fläche tropischer Regenwald mit 1500 Pflanzenarten, an den südlichen Ausläufern ist die Ebene flach und endet in dem malerischen Fluss „Ntem River“. Im nördlichen Teil geht es bergig hinauf bis auf 1000 Meter mit dichtem, immergrünem Regenwald.

Übernachtung und Anreise zum Campo Ma’an Nationalpark

Im Campo selbst gibt es ein Hotel, das als einfache Unterkunft dient. Alternativ werden von einigen Reiseanbietern auch Zeltübernachtungen inmitten der Wildnis angeboten und unter Umständen besteht die Möglichkeit, in der ehemaligen Bungalowanlage des WWF zu übernachten. Den Campo Ma’an Nationalpark erreicht man über eine Pistenstraße vom 75 km entfernten Strandort Kribi aus, die nicht ganzjährig befahrbar ist.

Auf einer durchorganisierten Rundreise mit Fahrer und Guide erkundet man den Campo Ma’an-Regenwald am einfachsten – inkl. Reservierungen, Transfer und Übernachtung …

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