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Länderinformationen zu Angola

Angola zählt zu den größeren Ländern Afrikas. Mit einer Fläche von 1,25 Millionen
Quadratkilometern ist das Land etwa dreimal so groß wie Deutschland
und vereint vielfältige Flora und Fauna. Vielerorts sind die zarten Knospen der
Entwicklung zu sehen, ist die Lebenslust der Menschen zu spüren. Denn bewegende
und schwere Jahrzehnte des Bürgerkriegs haben das Land lange an
der Entwicklung gehindert. Angola ist dadurch touristisch kaum erschlossen
und muss erst neu entdeckt werden.




Geographie

Angola liegt zwischen 4° 22' und 18° 02' südlicher Breite sowie 11° 41' und 24° 05' östlicher Länge. Die Gesamtfläche des Landes beträgt 1.246.700 Quadratkilometer. Das Staatsgebiet Angolas grenzt im Norden und Nordosten an die Demokratische Republik Kongo, im Osten an Sambia und im Süden an Namibia. Die Exklave Cabinda grenzt an die Republik Kongo und die Demokratische Republik Kongo.

Die fünf größten Städte Angolas sind:

  • Luanda (4.500.000 Einwohner)
  • Huambo (203.000 Einwohner)
  • Benguela (155.000 Einwohner)
  • Lobito (150.000 Einwohner)
  • Lubango (105.000 Einwohner)




Politik und Gesellschaft

Angola ist offiziell eine Republik mit einem Mehrparteiensystem. Die Hauptstadt Luanda ist die zurzeit teuerste Stadt Afrikas und eine der teuersten weltweit. Das Land ist reich an Erdöl, welches meist von chinesischen bzw. amerikanischen Firmen gefördert wird.



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Die Bevölkerung teilt sich in zahlreiche ethnische Gruppen. Die größeren von ihnen sind die Ovimbundu (38%) im zentralen Hochland und dem angrenzenden Küstenstreifen, die Kimbundu (23%), die in einem großen Gebiet von der Hauptstadt Luanda bis in Landesinnere leben, und die Bakongo (13,5%) im Nordwesten und Cabinda. In den östlichen Landesteilen leben die Lunda/Chokwe und die Ngangela (jeweils 8%). Offizielle Landessprache ist Portugiesisch. Die überwiegende Mehrheit der Menschen lebt auf dem Land. Aufgrund von jahrzehntelangem Krieg und Bürgerkriegen sind jedoch große Teile der Bevölkerung entwurzelt und in die Flucht getrieben. Viele davon haben in den “sichereren” Städten Zuflucht gefunden. Seit dem Ende der Kriege 2002 kehren viele Flüchtlinge zurück.




Klima

Angola ist von drei Klimazonen geprägt. Im Norden sowie an der Küste Angolas herrscht tropisches Klima, was ganzjährig Tagestemperaturen von 25 bis 30 °C mit sich bringt, die auch nachts nur wenig absinken. Die Regenzeit fällt in die Monate von November bis März. Das Klima steht im Norden unter starkem Einfluss des vor der Küste Angolas positionierten Benguelastrom (17 – 26 °C), der häufigen Nebel verursacht. Durchschnittliche Regenmengen von 500 mm im Norden stehen dem trockenen Süden mit jährlichen 100 mm gegenüber.

Im Hochland, das sich in Zentralangola sowie im Süden des Landes erstreckt, ist gemäßigt-tropisches Klima vorzufinden, das besonders im Winter für starke Tag-Nacht-Temperaturunterschiede verantwortlich ist. So herrschen z. B. in Huambo Tagestemperaturen von 25 ° C im Gegensatz zu Nachttemperaturen von 7 – 8 °C. Ähnlich der tropischen Zone liegt die Regenzeit in den Monaten von Oktober bis April. In dieser Klimazone betragen die durchschnittlichen Niederschläge pro Jahr 1.000 mm.

Der Südosten Angolas ist geprägt von heißen und trockenen Tagen. Die südlichen Winternächte können hingegen recht kühl sein. Die Jahresniederschläge betragen in dieser Region 250 mm.

Die beste Reisezeit für Angola liegt zwischen Mai bis Oktober. Nachdem die feuchten Monate der Regenzeit mit heißen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit vorbei ist, ist das Klima angenehm kühl und relativ trocken.


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